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Autonome Schiffe werden für Furore sorgen

Seit dem Tag, an dem KITT in den frühen 1980er Jahren in der Fernsehserie Knight Rider über unsere Bildschirme flimmerte, sind fahrerlose Autos ein fester Bestandteil des Science-Fiction-Universums. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis wir unsere ganz eigenen, funktionierenden Versionen des von David Hasselhoff gefahrenen Pontiac Trans Am haben würden.

Spulen wir 35 Jahre in die Gegenwart vor, und diese Träume sind längst Realität. Unternehmen wie Google, Uber und Nissan testen derzeit ihre fahrerlosen Modelle, und viele andere Hersteller werden voraussichtlich innerhalb der nächsten fünf Jahre ihre eigenen Versionen auf den Markt bringen.

Während in den letzten Jahren in den Medien ausführlich über die Entwicklung fahrerloser Autos berichtet wurde, scheinen andere autonome Verkehrsmittel unter dem Radar geblieben zu sein. Man nehme zum Beispiel Schiffe. Rolls-Royce betrachtet die autonome Schifffahrt als die Zukunft der maritimen Industrie und behauptet, das intelligente Schiff werde die Landschaft des Schiffbaus und des Schiffsbetriebs revolutionieren.

Wir stimmen voll und ganz zu. Der Business Case für die autonome Schifffahrt ist, milde ausgedrückt, vielversprechend. Für den Anfang können Schiffe mit einer größeren Ladekapazität und einem geringeren Windwiderstand konstruiert werden, da ohne eine unterzubringende Besatzung bestimmte Merkmale heutiger Schiffe wegfallen können. Infolgedessen werden Schiffe wahrscheinlich leichter und stromlinienförmiger sein, was den Kraftstoffverbrauch senkt und die Betriebs- sowie Baukosten verringert.

Natürlich gibt es Fragen zur Sicherheit und zum potenziellen Auftreten von Unfällen. Ferngesteuerte und autonome Schiffe haben das Potenzial, mensch bedingte Fehler zu reduzieren, können aber gleichzeitig einige bestehende Risiken verändern sowie neue schaffen.

Ein Bereich, der sorgfältige Überlegungen erfordern wird, ist die Instandhaltung und Wartung. Da sich keine Besatzung an Bord befindet, die auf Probleme reagieren kann, während sich ein Schiff auf See befindet, müssen Systeme vorhanden sein, die sicherstellen, dass Schiffe ihren eigenen Zustand überwachen und dies Spezialisten an Land mitteilen können.

Hier kommt die Zustandsüberwachung mittels Hochleistungs-Beschleunigungssensoren ins Spiel. Durch die kontinuierliche Überwachung von Maschinen zur Erkennung sich anbahnender Fehler können Instandhaltungsteams sicherstellen, und dass sich Schiffe in einem einwandfreien und funktionsfähigen Zustand befinden. Und in Fällen, in denen ein Fehler gefunden wird, kann die Wartung im Voraus geplant werden, bevor das betreffende Schiff im Hafen einläuft – wodurch die Liegezeit des Schiffes verkürzt, das Risiko minimiert und die Rentabilität maximiert wird.

Wir gehen davon aus, dass bis 2020 ein ferngesteuertes, lokales Schiff mit reduzierter Besatzung die Wellen befahren wird. Bis 2025 könnten einige vorausschauende Reedereien ferngesteuerte, völlig unbemannte Schiffe auf hoher See einsetzen. Fünf Jahre später könnten unbemannte Hochseeschiffe an der Tagesordnung sein.

Vor diesem Hintergrund werden Sie uns sicher zustimmen, dass dies eine faszinierende Zeit für die Schifffahrtsindustrie ist, und als führender Anbieter von Schwingungsüberwachungsgeräten freuen wir uns, dabei zu sein.

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